Die Kampagne

Die Kampagne „MAXI statt mini“ ist eine Initiative der Vereine Frau & Beruf im Kreis Warendorf und Frauen & Beruf Münster.

Wir sind sicher, dass es gute Alternativen zum Minijob gibt. Dafür wollen wir werben und die gesellschaftliche und politische Debatte um Minijobs neu entfachen.

Einladung zur Auftakt-Veranstaltung am 24. Juni 2016 in Münster.

  • Wir werben für Alternativen zum 450-Euro-Minijob.
  • Wir wollen für dieses Anliegen ein breites Bündnis schaffen und wirtschaftliche und gesellschaftliche Akteurinnen und Akteure für eine neue Debatte gewinnen.
  • Wir wollen gemeinsam Lösungen finden für eine gute und flexible Arbeit für Frauen und Unternehmen.

Die Frauen wollen das doch … Das haben wir in den vergangenen Jahren sehr oft gehört.
Tatsächlich: Es gibt viele Frauen, die zunächst klein in den Beruf (wieder) einsteigen wollen. Dann bietet sich ein Minijob an. Oder es gibt keine Alternative und der Minijob soll ein Einstieg für mehr sein.
Das Problem: Selten kommen sie da schnell wieder raus.

  • Minijobs verhindern, dass Frauen mit ihren Jobs wachsen.
  • Minijobs machen arm.
  • Minijobs dequalifizieren.
  • Minijobs machen Arbeitgeber unflexibel.
  • Minijobberinnen scheitern am Steuersystem.

(mehr zu den Problemen: Die Positionen)

  • Mehr als 7,3 Millionen geringfügig Beschäftigte gibt es in Deutschland. 64 % davon sind Frauen.
  • Etwa 3 Millionen Frauen sind ausschließlich geringfügig beschäftigt.
  • Die meisten Minijobberinnen gibt es in der Gastronomie, in der Reinigungsbranche und im Einzelhandel.
  • Minijobs haben einen Klebeeffekt: Durchschnittlich 7 Jahre bleiben Frauen im Minijob.
  • Minijobs sind keine Brücke in existenzsichernde Arbeit: Nur 14 % der Minijobberinnen wechseln in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, 50 % von ihnen gehen in die Arbeitslosigkeit.
  • Minijobs machen auch im Alter arm. Ein Jahr im Minijob sorgt für einen Rentenanspruch von knapp 4 Euro.

Eine Übersicht über Studien und alternative Modelle zu Minijobs finden Sie hier.

  • Ab dem Sommer 2016 sammeln wir auf dieser Seite Unterstützer und Unterstützerinnen für unsere Kampagne und vor allem Erfahrungen und Stimmen zum Thema.
  • Wir werden zeigen: Arbeitgeber und Beschäftigte brauchen mehr Flexibilität, wenn Erwerbsarbeit Perspektiven haben soll.
  • Wir laden zu regionalen Diskussionen ein und

Wir brauchen eine breite öffentliche Debatte über die zukunftsfähige Gestaltung von Arbeit!

Die Kampagne MAXI statt mini will eine breite Debatte anstoßen. Und sie will viele Partnerinnen und Partner gewinnen, die die Ideen mit- und weitertragen.

Das Bündnis wächst weiter. Bislang sind dabei:

Kreativ-Workshop „MAXI statt mini weiterdenken“
9. September, 10-13 Uhr
Frauen & Beruf, Warendorfer Str. 3
Anmeldung: frauundberuf@stadt.ahlen.de

Fachgespräche im Herbst
im Kreis Warendorf und in Münster
(Termine folgen bald)

Die MAXI statt mini-Motive und Materialien stellen wir Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Das Logo als druckfähige Datei:

Download als Zip-Datei

Die Plakate als druckfähige Dateien:

Download als Zip-Datei

Die Postkarten als druckfähige Dateien:

Download als Zip-Datei

Die Ausstellung „Minijob – Minichance“ mit 14 Ausstellungstafeln können Sie ausleihen.
Anfragen an: Frauen & Beruf Münster, Tel.: 0251/55669, frauen@muenster.de

Broschüre „Alternativen zum Minijob – Stimmen von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern“
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